Der Golem, wie er in die Welt kam. Stummfilmvorführung mit Orgelimprovisation
Der expressionistische Stummfilm Der Golem, wie er in die Welt kam von Paul Wegener und Carl Boese aus dem Jahr 1920 entführt das Publikum in die magische Atmosphäre des alten Prags. Der Film gilt als Meilenstein des deutschen Kinos und wurde von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung aufwendig rekonstruiert. Er erzählt die berühmte Legende des Golems, einer aus Lehm geschaffenen Gestalt, die zum Leben erweckt wird, um die jüdische Gemeinde vor drohender Gefahr zu schützen.
Begleitet wird die Filmvorführung von einer live an der Orgel improvisierten Musik von Alexander Pointner, Kirchenmusiker der Münchner Innenstadtpfarrei. Die Orgel der katholischen Pfarrkirche St. Rupert, ein selten erhaltenes Instrument der Spätromantik, verleiht der Aufführung eine besondere klangliche Tiefe. Pointners Musik orientiert sich an der Tonsprache der 1920er Jahre und verwendet auch tschechische, österreichische und jüdische Volkslieder.
Eine Einführung in das Werk gibt Dr. Wolfgang Schwarz, Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit zwischen dem Adalbert Stifter Verein und dem Pfarrverband München-Westend statt.
Der Film Der Golem, wie er in die Welt kam befindet sich im Bestand der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung und ist ab 12 Jahren freigegeben. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.
Datum:
Sonntag, 16.03.2025, 18:00 Uhr bis 20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Pfarrkirche St. Rupert, Gollierplatz 1, München
Veranstalter:
Kulturreferent für die böhmischen Länder im Adalbert Stifter Verein
Hochstraße 8
81669 München
Telefon:
+49 89 62271635
schwarz@stifterverein.de